[ SAWHOT ]

Sensoren am Temperaturlimit

Mit dem ‘SAWHOT- Surface Acoustic Wave wireless sensors for High Operating Temperature environments‘ Projekt wird die Leistung von drahtlosen SAW Sensoren unter extremsten Temperaturen ausgebaut.

Eine unvergleichbare Leistung bei widrigsten Bedingungen

SAW Technologien werden in der Sensorik seit über 20 Jahren durch ihre außergewöhnliche Fähigkeit der langanhaltenden Stabilität verwendet und wurden durch den mittlerweile drahtlosen Charakter entscheidend verbessert. Der Schritt diese drahtlose Technologie jetzt noch leistungsfähiger zu machen und den Einsatz unter extremsten Temperaturbedingungen zu ermöglichen, ist die logische Folge. Konkrete Zielsetzungen umfassen:

  • Charakterisierung und Selektion von Kristallschnitten für Hochtemperaturen (bis zu 900°C)
  • Entwicklung einer Hochtemperatur Komplettsystems
  • Ausbau der Möglichkeiten einer Prozesskontrolle in extremen industriellen Umfeld

Mit Partnerschaft zu besten Ergebnissen

Mit der Verwirklichung dieses Projekts können physikalische Größen unter extremsten Temperaturbedingungen zwischen -20°C und +650°C gemessen werden, sowie Produktionsprozesse überwacht werden. Zur Sicherstellung der wirtschaftlichen Verwendbarkeit, sind zahlreiche industrielle Endverbraucher Teil des internationalen Projektteams. Im Vordergrund steht hierbei die bilaterale Zusammenarbeit der EU mit Russland, welche das Projekt mit einzigartigen Fachkräften ausstattet.

Förderung und Abwicklung

Projekt ist kofinanziert mit der Europäischen Kommission im Rahmen des 7. Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung (FP7).

ProjektFakten

Titel: SAWHOT- Surface Acoustic Wave wireless sensors for High Operating Temperature environments
Start: Oktober 2009
Dauer: 3 Jahre
Summe: 2.215.745 Euro
EC- Beitrag: 1.550.000 Euro
Web: http://www.sawhot-project.com
Partner: Institut Pierre Vernier, Centre National de la Recherche Scientifique, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Danish Teknologisk Institut, GVR, SENSEOR SAS, Technische Universität Clausthal, Rolls-Royce Group plc, Research and Development of Carbon Nanotubes