[ Presseaussendung von CTR ]

02.06.2014

Mehr als nur Fassade – Photovoltaik & Design

Das Haus der Zukunft erzeugt Strom und sieht auch noch gut aus. Im Projekt "PV@Fassade" forscht man daran die gebäudeintegrierte Photovoltaik effizient und ästhetisch ansprechend zu gestalten. Das F&E Zentrum CTR ist dabei.

  • @ertex-solar-Gebäudeintegrierte-Photovoltaik

    Das Gebäude der Zukunft vereint Wohnkomfort mit Energie und Architektur. @ertex-solar

Photovoltaikanlagen werden meist im Nachhinein an Gebäuden angebracht. Nicht immer werden dabei architektonische und designorientierte Ansprüche erfüllt. Bei „Gebäudeintegrierter Photovoltaik“ (GIPV) werden Photovoltaikanlagen z.B. in Fassaden, Balkonen oder Überdachungen integriert. Weil Gebäude für ein Drittel des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich sind, sehen Expertinnen und Experten auch für Österreich ein großes Potenzial, könnten doch damit 140 km² Dachfläche und 50 km² Fassadenfläche zur solaren Stromgewinnung genutzt werden.

Projekt "PV@Fassade"

Im April 2014 wurde das Projekt PV@Fassade gestartet. Neun österreichische Partner aus Forschung und Unternehmen aus dem Fassadenbau und der PV-Branche wollen gemeinsam die spezifischen Herausforderungen der gebäudeintegrierten Photovoltaik lösen. Sie betreffen Konstruktion, Verschaltung, Design, Materialien aber auch die Langzeitbeständigkeit und die Effizienz der PV-Komponenten. Die Forschungsaktivitäten umfassen die Entwicklung integrierbarer PV-Materialien, deren Lamination/Verklebung mit dem Fassadenelement, die Erarbeitung innovativer Verschaltungs- und Integrationskonzepte sowie neuartige Ansätze zur farblichen Gestaltung und besseren optischen Akzeptanz gebäudeintegrierter Photovoltaik. Die CTR Carinthian Tech Research bringt im Projekt fundiertes Kow-how in Sachen Verschaltungsarchitektur zur Stromabführung und Moduloptimierung durch Leistungselektronik Bauteile ein. Das Projekt „PV@Fassade“ hat ein Volumen von 2,2 Millionen Euro, dauert 3 Jahre und wird vom Förderprogramm e!MISSION.at unterstützt.

Sonnenenergie mit anspruchsvoller Architektur

In der synergievollen Verknüpfung von Photovoltaik und Architektur liegt auch eine Marktchance für österreichische Unternehmen. Durch die Zusammenarbeit von Industrie, Forschung und unter interaktiver Einbindung von Architekten, Experten und Nutzern will man ein umfassendes Konzept erarbeiten. Konkret soll das Projekt Lösungen für eine zuverlässige, kostengünstige und ästhetisch ansprechende gebäudeintegrierte Photovoltaik schaffen.

Nachhaltige Fassade „Made in Austria“

Ein besonderer Fokus liegt auf der Bewertung und Verwertung der erlangten Forschungsergebnisse. Das soll sicherstellen, dass die österreichische Wirtschaft mittelfristig eine zentrale Rolle bei der fassadenintegrierten PV spielt. Damit das Gebäude der Zukunft – dank fassadenintegrierte Photovoltaik „Made in Austria“ – grünen Strom zuverlässig produziert und noch dazu „cool“ aussieht.

Projekt Daten & Fakten

Über die CTR Carinthian Tech Research AG

Die CTR gehört als Forschungszentrum für Intelligente Sensorik zu den führenden Forschungszentren Österreichs. Ziel und Auftrag ist es, neueste Sensor-Technologien basierend auf Fortschritten in der Photonik, Funksensorik, der Energie- sowie Mikrosystemtechnik zu entwickeln, um die Produktion, Prozess- und Qualitätskontrolle effizienter und sicherer zu gestalten. Gemeinsam mit Unternehmen aus der Halbleiter-, Anlagen-, Stahlindustrie oder Medizintechnik und Universitäten werden von den 55 MitarbeiterInnen zukunftsweisende Sensorsystemlösungen bearbeitet. Die CTR wurde 1997 gegründet, hat über 75 Patente realisiert, forscht in regionalen, nationalen und internationalen F&E Projekten und ist Mitglied der FORSCHUNG AUSTRIA.

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