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20 Millionen Euro Forschungsprojekt für intelligente Systeme in Kärnten

Internationale Experten bestätigten die hervorragende Arbeit des Austrian Smart Systems Integration Research Centers (ASSIC), geführt von CTR. Geforscht wird an Mikro- und Nanosystemen und deren Systemintegration.

Die Experten waren sich einig, mit CTR hat Kärnten ein Forschungszentrum von internationaler Bedeutung.

Exzellente Forschung bestätigt 

Eine international besetzte Expertenkommission nahm die ASSIC-Kompetenzen genau unter die Lupe und bestätigte sowohl die Qualität der Forschungen als auch jene des Konsortiums. Speziell begutachtet wurden die technologische Exzellenz, die internationale Integration und die Marktrelevanz der Forschungsprojekte. Die zur Hälfte der COMET-Laufzeit (2015–2022) durchgeführte internationale Evaluierung entscheidet über eine weitere Förderung des Zentrums.

„Die langfristigen und kontinuierlichen Anstrengungen unserer Forscherinnen und Forscher wurden, durch die erneute Bewilligung bestätigt, und wir entwickeln somit den Forschungsstandort Kärnten im Gleichtakt mit der Industrie stetig weiter.“

Werner Scherf und Simon Grasser Vorstände der CTR

INTERNATIONAL AN VORDERSTER FRONT

Seit dem Start des COMET K1-Exzellenzzentrums ASSIC im Jahr 2015, geführt von CTR, forscht das Team mit mehr als 30 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft an zukunftsweisenden Mikro- und Nanotechnologien und deren Systemintegration. Zu den namhaften Forschungspartnern zählen beispielsweise AT&S, Infineon, Lam Research, Philips Austria, AVL oder auch Qualcomm. Wissenschaftlich beteiligen sich nebst anderen national die TU Graz und die TU Wien und international die EPFL Lausanne und die Universität Freiburg.

Die angestrebten Forschungsergebnisse zielen auf intelligente Sensorsysteme ab, die in den verschiedensten Anwendungsbereichen Einsatz finden: Neue Sensoren, die das Ablaufdatum von Lebensmitteln im Kühlschrank erkennen oder die Luftgüte von Städten und Räumen überwachen, neue Halbleiter-Komponenten, die die Weiterentwicklung der Mobiltelefonie zum 5G-Standard vorantreiben, Sensorik für Steuerung und Überwachung der Leistung von Antrieb und Energiespeicher in Hybrid- und Elektrofahrzeugen – um nur einige zu nennen.

COMET K1-ZENTRUM ASSIC

Das K1-Exzellenzzentrum ASSIC wird von CTR geführt. Durch den Systemintegrationsfokus unter Nutzung von Mikro- und Nanotechnologien trägt ASSIC entscheidend dazu bei, neuestes Forschungswissen in marktfähige Produkte und Prozesse zu transferieren. Vor allem ermöglichen die hier entwickelten Komponenten und Systeme einen großen Fortschritt hinsichtlich Präzision, Energieeffizienz, Funktionalität und Sicherheit. Geforscht wird in drei Bereichen:

  • Entwicklung von Komponenten, Mikromodulen und intelligenten Systemen mit erhöhter Funktionalität und verbesserter Leistung
  • Entwicklung und Optimierung der damit verbundenen Prozesstechnologien für die Fertigung von Mikrosystemkomponenten, -baugruppen und -packagings sowie
  • Entwicklung und Verbesserung von Werkzeugen und Methoden für Design und Integration von intelligenten Systemen

COMET EXZELLENZZENTREN

COMET (Competence Centers for Excellent Technologies) ist ein Forschungsförderungsprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) mit Beteiligung von Landesmitteln, das von der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) abgewickelt wird. Ziel der K1-Zentren ist es, exzellente und kooperative Forschung auf höchstem internationalem Niveau zu bieten. Die Forschungen der K1-Zentren sind auf acht Jahre angelegt.

K1 EXZELLENZZENTRUM ASSIC

  • Exzellenzzentrum: ASSIC Austrian Smart Systems Integration Center
  • Träger: CTR Carinthian Tech Research
  • Laufzeit: 01/2015 bis 12/2022
  • Industriepartner: 19
  • Wissenschaftliche Partner: 7
  • Web: www.assic.eu

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