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CTR Forschungsbilanz 2015

Das Forschungszentrum CTR Carinthian Tech Research AG bilanzierte 2015 mit einigen Höhepunkten: Am neuen Standort im High Tech Campus Villach investierte man in modernste Forschungsreinräume, startete das Kompetenzzentrum ASSIC, bot 40 jungen Menschen ein attraktives Forschungsfeld und erzielte eine Forschungsleistung von 7,2 Millionen Euro.

CTR Vorstandsduo

CTR Vorstandsduo von links Dr. Werner Scherf (CEO) und DI Simon Grasser (CFO) ©CTR/Helge Bauer

Neuer Standort & Infrastruktur

2015 betrug die F&E Betriebsleistung der CTR rund 7,2 Mio. Euro. Davon stammen 86 Prozent aus projektbezogenen Aufträgen der Forschungseinrichtung. Weitere Anteile stammen aus sonstigen Erlösen sowie einer Basisfinanzierung durch das Land Kärnten und die Stadt Villach. Mit dem Umzug in den High Tech Campus Villach erhielt die CTR erweiterte räumliche und infrastrukturelle Möglichkeiten. Daher wurde mit 1,5 Millionen Euro massiv in die High Tech Infrastruktur investiert, wie z.B.  in den 300 m² großen Forschungsreinraum mit den Reinheitsklassen ISO 5 und ISO 8, neues Forschungsequipment für 3-D-Druckverfahren, Mikrosysteme und spektroskopische Analysen. Die neue Infrastruktur wie auch die verfügbare Topausstattung in den Labors wie Optik, Mikroelektronik, Mechatronik und der Simulationsverfahren bieten beste Voraussetzungen für zukunftsweisende Entwicklungen.

Exzellenzzentrum ASSIC 

Seit Jänner 2015 ist die CTR mit dem Kompetenzzentrum ASSIC - Austrian Smart Systems Integration Research Center – als Österreichs COMET-Kompetenzzentrum positioniert. Diesen COMET (Competence-Centers–for-Excellent-Technologies-)Status erhält man, wenn man exzellente, langfristige und international sichtbare Forschung bietet. Insgesamt werden in den nächsten drei Jahren, 15 Forschungsprojekte mit 15 internationalen Partnern aus der Industrie sowie 9 Partnern aus der Wissenschaft umgesetzt. Dabei geht es um Sensoren zur Analyse von Feinstaubnanopartikeln, um Sensoren zur Detektion von Glukose bzw. anderen Biomolekülen, um kabellose Drucksensoren zur medizinischen Diagnostik oder um Sensoren für Mikrolautsprechersysteme.

 

„Mit dem Forschungsfokus der Intelligenten Sensorik und Systemintegration bieten wir mit CTR und ASSIC ein österreichweit technologisches Alleinstellungsmerkmal mit internationaler Relevanz und Sichtbarkeit. Technologien zu verbinden und in ein System zu integrieren wird zur entscheidenden Innovationsfrage.“, so CTR Vorstand Werner Scherf.

Forschungsteam  & Projekte

Im Jahresschnitt zählte das Team der CTR 59 Mitarbeiter mit einem Akademikeranteil von 90 %. Hinzu kommen noch junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre wissenschaftlichen Arbeiten (Dissertationen, Master-Arbeiten und Praktika) bei CTR absolvieren. Ihre Zahl stieg auf rund 40 Personen im Jahr 2015 (Vorjahr 34). Dabei hat sich der Anteil der Dissertantinnen und Dissertanten mit 24 Personen fast verdoppelt. Das Forschungsteam setzte 62 Projekte um, davon 20 % mit Beteiligung von kleinen und mittleren Unternehmen. Mit dem 2015 gestarteten Projekt „Infinity“, ist die CTR als österreichisches Leitprojekt für erneuerbare Energien gelistet und  mit dem CTR-Laserzündsystem ist das CTR-Know-how aus Kärnten sogar am Sprung ins Weltall. Dieses Auftragsforschungsprojekt soll den CTR-Laser zur Zündung von Trägerraketen im Weltraum nutzbar machen.  Verlaufen die Ergebnisse positiv, könnte das Laserzündsystem bei der Europäischen Trägerrakete Ariane 6 zum Einsatz kommen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Rolle und den Auftrag der CTR, exzellentes Know-how auf internationalem Niveau zu bieten und gleichzeitig ein regionaler Innovationsmotor insbesondere für Klein- und Mittelbetriebe zu sein. Auf europäischer Ebene ist die CTR mit vier Forschungsprojekten aktiv vernetzt. Zudem erhielt man 2015 bereits Zusagen für weitere Projekte im Bereich elektronischer Komponenten sowie Produktion der Zukunft, die 2016 starten. Im Geschäftsjahr 2015 wurden 12 Patente zur Patentanmeldung eingereicht, drei wurden erteilt. Der Bestand an Patenten, die CTR eigenständig oder gemeinsam mit Forschungskunden entwickeln konnte, erhöhte sich damit auf über 80.

„Getragen werden diese Leistungen von der Kompetenz und dem Engagement unseres Forschungsteams und den Unternehmen, die mit uns ihre Innovationen und Projekte umsetzen. Ihnen bieten wir fundiertes Know-how, Zugang zu High-Tech Infrastruktur und zu Forschungsprogrammen. “, resümieren die beiden CTR Vorstände Dr. Werner Scherf (CEO) und DI Simon Grasser, MBA (CFO).

Forschungskompetenz "Vom Sensor zum System"

Mikrochip-Systeme bestimmen schon heute die Funktion von Computern, Maschinen, Fahrzeugen und ganzen Energiesystemen. Und dieser Trend wird auch in Zukunft anhalten. Die Sensorik sowie die Mikro/Nanoelektronik  und deren Integration in Produkte und Prozesse gehören zu den wichtigsten Zukunftstechnologien. Als Forschungszentrum für SMART SENSORS & SYSTEMS INTEGRATION verfügt die CTR über das Know-how, unterschiedliche Technologien wie Elektronik, Mechanik oder Optik zu kombinieren und Leistung und Funktion auf möglichst kleinem Raum zu integrieren. Die CTR kann alle Expertisen vom Entwurf bis zur Anwendung einbringen und Sensorlösungen aus einer Hand bieten. Und das ist in vielen Bereichen gefragt, in der Medizin, Energie- und Umwelttechnik, im Automotive und selbst in der Weltraumtechnik. Zu den Forschungspartnern der CTR gehören sowohl wissenschaftliche Partner wie die TU Wien, die Universität Freiburg (IMTEK) oder die EPFL École poly -technique fédérale de Lausanne, als auch Unternehmen wie AVL List, Infineon, Philips, ABB, AT&S oder auch Weltrauminstitutionen.

Über die CTR

Die CTR gehört als Forschungszentrum für Intelligente Sensorik  und Systemintegration zu Österreichs außeruniversitären Forschungszentren. Ziel und Auftrag ist es, neueste Produkte und Prozesse basierend auf integrierten Sensoren, Mikro- und Nanosystemen zu entwickeln. Gegründet 1997, forscht die CTR in regionalen, nationalen und internationalen F&E Projekten, ist Mitglied der Forschung Austria und hat mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft  zahlreiche Patente realisiert. Im österreichischen COMET Forschungsprogramm ist die CTR mit dem Kompetenzzentrum ASSIC Austrian Smart Systems Integration Research Center vertreten.

WEITERE INFORMATION

 

rückfragen an

Birgit Rader-Brunner
F&E Kommunikation
CTR Carinthian Tech Research AG
Tel.: +43(0)664-4884 712
E-mail: birgit.rader@ctr.at

 Fotodownload, honorarfrei verwendbar unter copyrightangabe ctr 

Weitere Bilder

Projektleiter Gerhard Kroupa will mit seinem Laserzündsystem im Weltraum durchstarten. ©CTR/HelgeBauer

Das Forschungsteam der CTR ist besteht aus hochqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fachrichtungen Physik, Elektrotechnik, Mechatronik, Informatik oder Chemie. ©CTR/HelgeBauer

High Tech Campus

Der Standort der CTR am High Tech Campus direkt neben dem Technologiepark Villach. ©CTR/Puch

Die neu geschaffenen Forschungsreinräume stehen den Partnerunternehmen der CTR für Mikro- und Nanosystementwicklungen zur Verfügung. ©CTR/HelgeBauer

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