Ihr Startpunkt für Innovation

Forschungsbilanz 2017 bringt Zuwachs und Weiterentwicklung

Der Blick in den Jahresbericht 2017 zeigt für die CTR Carinthian Tech Research AG eine äußerst positive Bilanz: Das Forschungsvolumen stieg erstmals auf über 8 Mio. Euro, der Ankauf neuester Forschungsgeräte, sowie der Anstieg an wissenschaftlichen Publikationen stärken die Technologiekompetenz.

Sensors and Systems Integration

Die CTR hat sich auf die Intelligente Sensorik und Systemintegration von Mikro- und Nanotechnologien spezialisiert. ©BABEG/CTR

Mehr Forschungsvolumen

2017 stieg die F&E Betriebsleistung von Kärntens außeruniversitärem Forschungszentrum CTR auf rund 8 Mio. Euro. Erzielt wurde der Anstieg durch strategische Forschungsprojekte, die im COMET „Competence Centers for Excellent Technologies“ Programm laufen. Der erzielte Markterfolg von rund 7,1 Mio Euro (über 89 %) setzt sich aus Erlösen geförderter Projekte (regionale, nationale und internationale Förderprojekte) als auch aus nicht-geförderter Auftragsforschung zusammen. Die Differenz wird durch Gesellschafterbeiträge des Landes Kärnten und der Stadt Villach finanziert. (pdf-Download Link zum Jahresbericht)

Forschung mit internationalen Partnern

Mit dem Forschungsfokus „Smart Sensors & Systems Integration“ war und ist die CTR in einem stark wachsenden Markt aufgestellt. 2017 gewann man neben langjährigen Forschungspartnern wie die AVL GmbH, OSRAM AG, Infineon AG und EPCOS AG weitere globale Player wie die ams AG und QUALCOMM hinzu. Auf wissenschaftlicher Seite ist man eng mit den Technischen Universitäten in Wien, Graz, Linz sowie der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt oder auch dem EPFL École polytechnique fédérale de Lausanne in der Schweiz verbunden.

Forschung mit Wirkung

Insgesamt wurde 2017 an rund 64 Projekten geforscht. Auf europäischer Ebene ist man in 4 Projekten (z.B. ECSEL, INTERREG) mit über 30 internationalen Partnern eingebunden. Das durchschnittliche Projektvolumen lag 2017 bei rund 111 TEUR, wobei 17 % mit KMU Beteiligung abgewickelt wurden.

Beispielgebend seien hier Projekte, wie das österreichische Leitprojekt „Infinity“ genannt, das sich der klimaangepassten Solarstromgewinnung widmet, das europäische Projekt „Silense“ mit Fokus auf Gesten- und Stimmensteuerung, sowie die Teilprojekte „MIRS“ Mikrosysteme zur Gasdetektion oder „CTE“ Klangverbesserung von Mikrophonen, die beispielsweise im Smartphone integriert sind.

Mit nahezu 100 wissenschaftlichen Publikationen, Vorträgen und Konferenzbeiträgen wird die wissenschaftliche Exzellenz unterstrichen und im internationalen Umfeld sichtbar. Gemeinsam mit den Forschungspartnern reichte man 8 Patente ein.

Das durch die CTR AG koordinierte COMET Kompetenzzentrum ASSIC Austrian Smart Systems Integration Research Center (www.assic.eu) wurde erneut von internationalen Experten sehr positiv evaluiert. Die strategischen Forschungen im ASSIC Zentrum laufen von 2015 bis 2022 und werden aus Bundesmitteln (BMVIT, BMDW) sowie Mitteln der Länder Kärnten und Steiermark unterstützt.

Standort mit Spitzeninfrastruktur

Im vergangenen Jahr unterstützte das Land Kärnten gemeinsam mit dem Europäischen Fonds für Regionale Mittel (EFRE) mit 2 Millionen Euro die Anschaffung neuester Geräte für den Forschungsreinraum (Klasse 8 und 5), und damit Spitzenforschungsprojekte für Industrie 4.0, Smart Production, Medizintechnik, Umwelt- und Mobilitätslösungen. Die Hightech Ausstattung ermöglicht die Herstellung und Untersuchung von Teststrukturen und deren Charakterisierung auf Chipebene, spezielle Aufbau- und Verbindungstechnologien sowie 3D-Druckverfahren.

Zukunft gestalten

„Das Jahr 2017 war für die CTR erneut ein Jahr des Wachstums und der Weiterentwicklung. Mit unserem Technologiefokus ‚Smart Sensors & Systems Integration‘ haben wir österreichweit ein Alleinstellungsmerkmal“, so der geschäftsführende Vorstand Dr. Werner Scherf. Für den Finanzvorstand DI Simon Grasser, MBA, „zeigt sich, dass die gebotenen Forschungs- und Entwicklungsleistungen in der Wirtschaft gefragt sind und auch ein Indikator für das Innovationspotenzial der Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft ist.“

Beide Vorstände blicken zuversichtlich in die Zukunft: „Auf Basis der konstant guten Entwicklung der letzten Jahre und der aktuell sehr guten Auftragslage für die nächsten Jahre ist die Weiterentwicklung des Forschungszentrums gesichert. Mit der in Anbahnung befindlichen Silicon Austria Labs Initiative entstehen zudem zusätzliche Zukunftsoptionen für CTR.“

Über die CTR

Die CTR als Forschungszentrum für Smart Sensors & Systemintegration gehört zu den führenden außeruniversitären Forschungszentren Österreichs. Ziel und Auftrag ist es, neueste Produkte und Prozesse basierend auf integrierten Sensoren, Mikro- und Nanosystemen zu entwickeln. Gemeinsam mit Unternehmen aus der Elektronik-, Anlagen-, Autoindustrie oder Medizintechnik und Universitäten forschen die rund 80 MitarbeiterInnen (fixes Forschungsteam inkl. Diplomanden, Dissertanten) an zukunftsweisenden Innovationen. Die CTR wurde 1997 gegründet, hat bisher über 80 Patente realisiert, forscht in regionalen, nationalen und internationalen F&E Projekten und ist Mitglied der FORSCHUNG AUSTRIA. 

Der Jahresbericht 2017 ist auf  www.ctr.at als Download verfügbar.

Rückfragen an

Birgit Rader-Brunner
F&E Kommunikation CTR Carinthian Tech Research AG
Tel.: +43(0)664-4884 712
E-mail: birgit.rader@ctr.at

Fotodownload (300dpi), unter Angabe des Copyrights - © CTR - honorarfrei verwendbar

Weitere Links

 

Weitere Bilder

Dr. Werner Scherf geschäftsführender Vorstand (rechts) und Finanzvorstand DI Simon Grasser, MBA. ©CTR/Puch

Die CTR kann Unternehmen und Forschungspartner mit ihrem Know-how und der Spitzenausstattung unterstützen ihre Innovationsvorhaben gezielt voranzutreiben. ©CTR/Helge Bauer

Diese Website nutzt Cookies, um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung