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Der HiPoLas Laser und sein Mastermind

Gerhard Kroupa entwickelte das High-Power-Laser (HiPoLas) Laserzündsystem.

Das Laserzündsystem der CTR ist untrennbar mit dem Namen Gerhard Kroupa verbunden. Er ist als Projektleiter Mastermind hinter dieser Entwicklung und treibt die Forschungen voran. Der Niederösterreicher absolvierte sein Studium der technischen Physik an der TU Wien. Danach war er am Institut Laue Langevin in Grenoble beschäftigt, wo er sich mit der Neutroneninterferometrie beschäftigte und einige Publikationen veröffentlichte. Seit mehr als 15 Jahren forscht er bei der CTR. Anfangs im Bereich der Automation & Robotics widmete er sich verstärkt der Erforschung von miniaturisierten Laserzündsystemen. Der weltweite Durchbruch gelang ihm 2004. Er entwickeltefür ein Projekt mit AVL-List erstmals ein stark miniaturisiertes High-Power-Laserzündsystem, das die Zündkerze im Automobil ersetzen kann. Nach erfolgreichen Tests in Automobil- und stationären Großgasmotoren wurde die Laserquelle auch für den Luftfahrteinsatz in Strahltriebwerken erprobt. Die aktuellen Forschungen rund um die weltraumtaugliche Anpassung des Laserzündsystems sind für ihn eine einzigartige Anerkennung. Gerhard Kroupa ist Autor zahlreicher Publikationen und ist als Erfinder mehrerer Patente registriert. Er lebt in Wernberg bei Villach, ist mit einer Physikerin verheiratet und Vater einer Tochter.

Ein Laser zeigt Profil

Der von der CTR entwickelte HiPoLas-Laser ist stark und in einem kleinen Format verpackt. Was er wirklich drauf hat, kann man anhand seinesLaserprofils entdecken. Dabei trifft der Laserstrahl auf eine Kamera, die sein Laserprofil - also die Intensität des Lichtes - zeigt. Je heller der Strahl, umso höher ist die Energiedichte. Die Farbskala am oberenBildrand zeigt die unterschiedlichen Intensitäten. Die zwei weißen Linienstellen dabei den Schnitt durch den Strahl dar. Im Fokuspunkt des HiPo-Las-Laserstrahls beträgt die Energiedichte 1012 Watt pro Quadratzentimeter (cm²). Eine Stärke, die jede Kamera zerstören würde. Im abgebildeten Laserprofil sieht man einen Laboraufbau, dessen Laser während der Pulsabgabe bis zu 100 Megawatt pro cm² erreicht.

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