Ihr Startpunkt für Innovation

Dissertation mit Durchblick

Der Terahertzstrahlung widmet sich eine Dissertation am CTR. Der folgende Artikel zeigt, wie man die Technologie nutzen kann und bringt ein Portrait von DI Andreas Fritz.

<i>Der Mikrochip (Integrated Circuit) ist in einem Kunststoffgehäuse integriert. Die THz-Strahlen machen den Mikrochip und seine Strukturen sichtbar. FotoMontage/designation</i>

Terahertzstrahlung (THz) zur Erkennung verdeckter Strukturen

Aufgrund der Fähigkeit, durch verschiedene Materialien wie Kunststoffe durchzusehen, eignet sich die Terahertzstrahlung besonders gut, um interne Strukturen elektronischer Bauteile (Transistoren, integrierte Schaltungen) darzustellen. Durch dieses kontaktlose und zerstörungsfreie Verfahren kann eine Aussage über die einzelnen Verbindungen im Gehäuse getroffen werden. Wie im Bild rechts dargestellt, können die einzelnen Verbindungsdrähte zwischen den Kontakten und dem Chip klar erkannt werden. Das Realbild (oben) zeigt den Integrated-Circuit-(IC)Bauteil. Im Bild darunter wurde daraus ein THz-Bild generiert, das den IC sozusagen "durchleuchtet" und ihn mit den internen Strukturen und Verbindungsdrähten sichtbar macht. Mittels der THz-Aufnahme können Aussagen über den Zustand der Verbindungsdrähte getroffen werden. Man erkennt beispielsweie, ob sie unterbrochen oder beschädigt sind. Die THz-Technologie lässt sich auch auf andere Bereiche anwenden. So kann man damit beispielsweise ein Briefkuvert durchleuchten, um dessen Inhalt zu überprüfen oder am Körper versteckete Waffen durch die Kleidung hindurch sichtbar machen. 

DI Andreas Fritz, Dissertant am CTR, im Kurzinterview:

Derzeitige Tätigkeit:
"Ich absolviere derzeit mein Doktoratsstudium der technischen Wissenschaften an der Alpen- Adria-Universität Klagenfurt, Fachbereich Technische Mathematik, im Speziellen Applied Statistics. Der Titel meiner Dissertation lautet: 'THz imaging and spectroscopy: hardware components and data analysis''.

Wie ich zur CTR kam...
"Mein Start bei der CTR erfolgte im Rahmen eines Praktikumsse­mesters der FH Kärnten (Bache­lor), dann folgte die Diplomarbeit; und 2013 startete ich meine Dissertation bei der CTR."

Was Forschung und Entwicklung für mich ausmacht...
"Der Reiz an F&E ist für mich, immer wieder neue Aufgaben zu bewältigen und dadurch eine abwechslungsreiche Tätigkeit auszuüben. Reale Aufgabenstel­lungen sind doch etwas anderes als Übungsbeispiele in den Vor­lesungen. Gleichzeitig war aber genau dieser Punkt auch das Spannende daran: selbstständig an realen Aufgaben sein Wissen einzusetzen und zu erweitern.“

Weitere Karrierepläne?
"Zuerst mal die Dissertation ab­schließen und alles Weitere wird sich zeigen. Auf jeden Fall wei­terhin im Bereich F&E arbeiten.

WEITERE LINKS

Weitere Bilder

<i>Dissertant Andreas Fritz</i>

Diese Website nutzt Cookies, um Ihr Nutzererlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung